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12. StadionGespräch mit Andreas Schmidt-Schaller

11.03.2016 • Freitag

„Der Kommissar und zweimal Deutschland“ hieß es am Abend des 10.03.2016 - und Andreas Schmidt-Schaller und zahlreiche Gäste aus dem Kreis der Mitglieder des Wirtschaftsrates, der Sponsoren und Partner des 1. FC Union Berlin kamen.

Wie kaum einem anderen Schauspieler ist es Andreas Schmidt-Schaller gelungen, seine nicht zuletzt in vierzig Folgen als Ermittler des „Polizeiruf 110“ erworbene Beliebtheit im vereinigten Deutschland - vor allem durch die ZDF-Serie „SOKO Leipzig“ - fortzusetzen. Dem Geheimnis dieses Erfolges auf den Grund zu gehen, dieses Ziel setzte sich der Wirtschaftsrat am 10. März 2016 in der Eisern Lounge unter der Moderation von Jochen Lesching und Dr. Dirk Fischer im Rahmen der Reihe StadionGespräche An der Alten Försterei.

Und so erzählte der beliebte Schauspieler Episoden aus seinem Leben, begleitet von bewegten Ausschnitten seines Schaffens, berichtete, wie er den Weg zur Schauspielerei fand, was es ausmachte, Ermittler beim „Polizeiruf 110“ zu sein, welche Umbrüche 1990 zu bewältigen waren - und dass auch viel Glück dazu gehörte, die Karriere nahezu ohne Bruch fortsetzen zu können - bis hin zur Übernahme der Rolle des Hajo Trautzschke in der ZDF-Serie „SOKO Leipzig“, die bis heute durchschnittlich fünf Millionen Zuschauer vor den Fernseher zieht. Er erzählte von seiner Liebe zum Fußball - sie nannten ihn Garrincha! - und von seiner Liebe zum 1. FC Union Berlin, wo er immer wieder bei Heimspielen zu Gast ist. Aber auch nachdenkliche Töne blieben nicht aus, nicht nur zu Schatten der Vergangenheit, sondern auch über Kollegen, die im vereinten Deutschland keine Rollen mehr bekamen und daran zerbrachen. So wie Andreas Schmidt-Schaller als Schauspieler ein Stück gesamtdeutscher Geschichte abbildete, war auch sein persönliches Leben ganz eng mit der Geschichte im geteilten und nun wiedervereinten Deutschland verbunden.

Und die zahlreichen Zuhörer in der EisernLounge nutzten die Gelegenheit, ihre Fragen an den Gast zu richten - und ihr persönliches Exemplar der Autobiografie „Klare Ansage“, die Andreas Schmidt-Schaller zu seinem 70. Geburtstag im Oktober 2015 veröffentlicht hatte, mit einer persönlichen Widmung versehen zu lassen.

Fotos: Hänsch/www.unveu.de

1. FC Union Berlin